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Nahaufnahme eines Auges, das Anzeichen von Grauem Star (Katarakt) zeigt. Der Graue Star verursacht eine Trübung der Linse, die das Sehen beeinträchtigen kann. Hier ist das Auge eines älteren Menschen zu sehen, mit einem Fokus auf die Linse.

Monofokale Intraokularlinse

Man verliert zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr die Fähigkeit, in der Nähe und im Zwischenbereich zu sehen. Man hat zwar noch ein ausgezeichnetes Bild, weil die Linse gesund ist, aber für die Nähe und den Zwischenbereich braucht man eine Lese- oder Gleitsichtbrille.

Genau das ist mit der monofokalen Intraokularlinse der Fall. Sie liefert ein Bild, das mit dem der gesunden körpereigenen Linse im Alter von 60 Jahren vergleichbar ist. Für den Zwischen- und Nahbereich wird eine Brille benötigt, die auch dort ein sehr gutes Bild liefert. Im Vergleich zu anderen Linsen treten Kontrastverluste oder störende Blendempfindungen in der Nacht nur sehr selten auf. Sie stört deshalb nicht bei Nachtfahrten.

Das monofokale Linsenimplantat ermöglicht scharfes Sehen in ausgewählten Sehbereichen, in der Regel in der Ferne. Für das Sehen in der Nähe ist daher eine zusätzliche Brille erforderlich. Wer möchte, kann seine Kurzsichtigkeit beibehalten und mit einer speziell angepassten Linse in der Nähe scharf sehen. Für die Ferne benötigen Sie dann dauerhaft eine Fernbrille.

Aufgrund des hohen Kontrasts und der sehr geringen Blendwirkung eignet die Monofokallinse sich besonders für Personen mit anderen Augenerkrankungen als Katarakt, die das Sehvermögen beeinträchtigen. Auch ist sie die sinnvollste Lösung für Personen, die in Bezug auf Kontraste eher perfektionistisch sind und keine nächtliche Blendung tolerieren, sowie für bestimmte Berufsgruppen.

Scharfes Foto des Praxis-Schriftzuges „Augenärzte im Arabellahaus“ in modernem Empfangsbereich. Symbolbild für klare Fernsicht nach Katarakt-Operation mit monofokaler Intraokularlinse.

Monofokal – Illustration mit hohem Kontrast.