Geschichte
Unsere Praxis zeichnet sich nicht nur durch moderne Medizin aus, sondern auch durch eine weit zurückreichende Tradition. Lesen Sie hier gerne unsere Geschichte.
Die Familie der Zwillingsbrüder Isack/Ignatz Wertheimer und ihres Bruders August wird erstmals 1798 in Prichsenstadt, einer Kleinstadt in Unterfranken, etwa 30 Kilometer östlich von Würzburg, urkundlich erwähnt.
Anfang der zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts zogen sie nach Veitshöchheim. Würzburg, Frankfurt und später nach München, wo sie als Optiker tätig waren. Bereits im Juli 1850 erhielt August Wertheimer die Nachricht, dass er als Insasse der Stadt München aufgenommen worden sei. Seine Adresse lautete Brienner Str. 2, seine Berufsbezeichnung „Opticus“.
Der 1802 geborene August Wertheimer wurde zum Hofoptiker befördert, wie aus den Meldebögen und dem Regierungsblatt für das Königreich Bayern, Band 1851, hervorgeht: „Seine Majestät der König haben sich bewogen gefunden, unterm 18. Dezember v.Js. (d.h. 1850) dem Optiker August Wertheimer daher den Titel eines Hofoptikers allergnädigst zu verleihen“.
In den folgenden Generationen bis in die Gegenwart prägte eine ganze Reihe von Optikern und Augenärzten das Berufsbild der Nachkommen. Dazu gehören die Urgroßväter Ignatz, Heinrich Hugo und Max in der Kaufinger Str., die Großväter Dr. Egon Georg, Ernst Heinrich und Kurt und die noch praktizierenden Kinder Dr. Richard und Doris Wertheimer.
Prof. Dr. Christian Wertheimer – Sohn von Dr. Richard Wertheimer (Optiker und Augenarzt) und Ur-Ur-Urenkel von Ignatz – tritt nach langjähriger chirurgischer und hochkarätiger wissenschaftlicher Ausbildung in die Praxis mit ein und setzt die 200-jährige Familientradition in München und das Familienunternehmen fort.